Vielfältig und flexibel

In der Suurstoffi steht die nächste Bauetappe an. Die drei neuen Gebäude bieten Platz für weitere Bewohner, Marktforscher und Studentinnen – und sind mit ihrer Vielfalt bestens gerüstet für die Zukunft.

Mit den Gebäuden Suurstoffi 16, 18 und 20 wird das neue Quartier noch vielfältiger. Etwa zwei Drittel der neuen Flächen dienen dem Wohnen, der Rest gewerblichen Zwecken. Zudem wird das Anergienetz für die nächsten Realisierungsschritte um ein zweites Erdsondenfeld mit 180 Erdsonden erweitert.

Durchmischte Nutzung

Bereits 2016 zieht in der Suurstoffi das Departement Informatik der Hochschule Luzern (HSLU) ein. Ein Teil der rund 1 000 Studierenden wird ab 2018 auch auf dem Areal wohnen. Für sie entstehen 8 Wohnungen mit jeweils vier bis zehn Zimmern und Gemeinschaftsräumen: Leben, Studieren und Arbeiten greifen ineinander. 2017 folgt GfK Switzerland mit rund 200 Mitarbeitenden. Das Marktforschungsunternehmen verlegt seinen Schweizer Hauptsitz von Hergiswil in die Suurstoffi.

So heterogen wie die gewerbliche Nutzung soll auch die Mieterschaft sein. Neben vielen Mietern und einigen Eigentümern bleibt in der Suurstoffi auch Platz für experimentelle Wohnformen. So wird es zum Beispiel Cluster-Wohnungen geben. "Jeder Nutzer hat ein Studio mit eigener Kochnische und eigenem Badezimmer. Zusätzlich gibt es eine gemeinsame Küche und Aussenräume im Innenhof oder auf dem Dach", erläutert Tobias Achermann CEO Zug Estates. So können die Wünsche nach Rückzugsmöglichkeiten und Gemeinschaft ideal vereinbart werden.

Flexibel bleiben

Vielfalt ist das erklärte Ziel bei der Quartierentwicklung in der Suurstoffi. Dazu müssen Veränderungen möglich sein. Die drei neuen Gebäude sind deshalb so geplant, dass sie eine hohe Nutzungsflexibilität ermöglichen.

Für alle drei Gebäude ist ein Servicepaket in Planung, das später übergreifend im ganzen Areal eingesetzt wird. Ansprechpersonen vor Ort sollen die Abwicklung des Alltags erleichtern – vom klassischen Pflanzengiessen während der Ferienabwesenheit bis zu spezifischen Dienstleistungen für das Wohnen im Alter. "Alle Wohnungen werden behindertengerecht gebaut. Sie können damit auch von älteren Menschen lange genutzt werden", sagt Achermann.

Vielfältige Dächer

Die bisherigen Vorgaben für die Arealentwicklung gelten auch für das neue Baufeld. Nach wie vor legt Zug Estates grossen Wert auf einen attraktiven, autofreien Aussenraum und Emissionsfreiheit im Betrieb. Die Verbindung von erneuerbarer Energieproduktion, grüner Vielfalt und hoher Wohnqualität lässt sich exemplarisch an der Nutzung der Dachflächen zeigen. Auf allen drei Gebäuden dienen sie als Aussenraum für die Mieter und gleichzeitig als solares Kraftwerk. Bei den Gebäuden Suurstoffi 16 und 18 sind die PVT-Module auf Aufbauten montiert, welche die Dachgärten teilweise überspannen. So kann das Dach, die urbane Brachfläche, gleich dreifach genutzt werden.

Eckdaten

Adresse Suurstoffi 16-20. Rotkreuz
Architektur Bob Gysin + Partner, Zürich
Vermietbare Fläche ca. 21 800 m2
Investionssumme ca. CHF 110 Mio.
Baubeginn Herbst 2015
Bezug Herbst 2017

Nutzungen

Wohnen

166 Mietwohnungen, 4 Clusterwohnungen (20 Studios) und 8 Studentenwohnungen (52 Zimmer) mit total ca. 15 200 m2 vermietbarer Fläche

Kommerziell

ca. 7 000 m2 Büro- und Gewerbefläche
Ankermieter GfK mit ca. 3 600 m2 ab 2017

Parking

168 Einstellhallenplätze

Energieversorgung

Anzahl Erdsonden 180
Ø Tiefe Erdsonden 280 m
Fläche Photovoltaik ca. 500 m2 PV-Module an Fassade, ca. 1 000 m2 PVT-Module auf den Dächern








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